Die Victor Rolff Stiftung steht Projekten nicht nur fördernd zur Seite, sie gibt Kunst auch Raum und Stimme. Mit dem literarischen Salon „Burggeflüster“ stellen sie am Stiftungssitz Burg Gladbach Autoren und Autorinnen in Lesung und Gespräch vor.
In loser Folge vermittelt „Burggeflüster“ literarische Blicke auf die Welt, um neue Perspektiven zu eröffnen.
Vorherige Anmeldung ausschließlich über das Buchungssystem erforderlich.
Mit „Die Wut ist ein heller Stern“ hat Anja Kampmann einen Roman geschrieben, der ganz von selbst zu leuchten beginnt.
Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Anja Kampmann erzählt in einer dichten, atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung.
Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Bei Hanser erschien als Debüt ihr Gedichtband „Proben von Stein und Licht“. Ihr erster Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ (2018), wurde vielfach übersetzt, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. Zuletzt erschien der Gedichtband „Der Hund ist immer hungrig“, der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. Für ihr Werk erhielt sie 2024 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. Für „Die Wut ist ein heller Stern" wird die Autorin im Frühjahr 2026 mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet. Anja Kampmann lebt in Leipzig.
In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung die leserei, Bad Münstereifel