In „Der blinde Fleck“ erkunden Stephan Lebert und Louis Lewitan die Spuren des Zweiten Weltkriegs in heutigen Familien und fragen die Nachgeborenen, was sie von ihren Familien über die Jahre 1933 bis 1945 wissen. 

Lina Schwenk erzählt in ihrem Romandebüt „Blinde Geister“ von transgenerational weitergegebenen Ängsten, Sprachlosigkeit und dem Versuch, sich davon zu befreien. Beide Werke stellen die Frage in den Raum, wie das Verschwiegene, Verdrängte, Vererbte unser Leben prägt. 

In einer weiteren Ausgabe der Reihe wenden sich die Autorinnen Heike Geißler in „Arbeiten“ und Lena Schätte in „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ dem Thema „Arbeit“ zu.